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Johanna Kugler

Johanna Kugler

Violine / Viola

Meine ersten Begegnungen mit der Musik waren widersprüchlich.

Kaum war ich vertraut mit Wesen und Zweck des Schlafliedes, veränderten meine Eltern ihre Erziehungsziele radikal und begannen mich auf den Weckruf zu konditionieren- schon wurden mir in Kindergarten und Schule bereits frühmorgens die Ohren voll gesungen, dass sie mir heute noch klingen. Ich übte von links nach rechts zu schreiben, um mich heute verkehrt herum lesen zu müssen und lernte nach Noten beurteilt zu werden, weswegen ich am liebsten auswendig spiele.

In bester Erinnerung habe ich andererseits, mitunter auch als Frosch verkleidet, von Christa Wickenhauser musikalisch früherzogen zu werden und wunderbar war es ab der zweiten Klasse Volksschule bei Martha Kodaj Geige spielen zu lernen (viel später auch bei Magdalena und Thomas Fheodoroff). Ähnlich wichtig war es auch in den Sommerferien auf die Burgenländische Musikantenwoche zu Rudi Pietsch zu fahren.

Mit der Geige in der Hand im Orchester des Musikgymnasiums, bei der Lockenhauser Streich, den Saitnswingern (eine CD ist 2006 bei Extraplatte erschienen), den Salzbäuerinnen, der Jungen Philharmonie unter Michael Lessky war ich an verschiedensten Orten, in denen ich jeweils viel zu wenig Zeit hatte.

Seit 2007 studiere ich Violine bei Anke Schittenhelm an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und spiele hauptsächlich mit dem Streichquartett Netnakisum.